2. September 2015 Batschkapp Frankfurt

Der 2. September war der Ersatztermin für das Konzert, das eigentlich schon im Juli stattfinden sollte. Dieses wurde aufgrund der Tatsache verschoben, dass beim "Bang Your Head" kurzfristig ein Headliner weggefallen ist und Arch Enemy gefragt wurden, dort einzuspringen.  
Umso versöhnlicher, dass Arch Enemy für den Ersatztermin ein weiteres "metallisches Schwergewicht" beigeholt haben, nämlich keine geringeren als die deutschen Death-Metaller "Morgoth". Und die waren an diesem Abend der brutale Hammer! Morgoth hatten sich offiziell 1998 aufgelöst und erst 2011 wieder zusammengefunden.

Eine laute Band mit den tiefen Death-Growls des Sängers Karsten "Jagger" Jäger von Disbelief, der seit Ende 2014 zur Band gehört. Trotz der Härte des Death Metals sind die Stücke abwechslungsreich und büßen nicht die Melodie ein. Auch vom aktuellen Album "Ungod", das erste seit 19 Jahren, bekommen wir einiges zu hören. Morgoth liefern eine brutale Show ab und bringen die Bude zum beben.

Nach einer kurzen Umbaupause betreten die Headliner Arch Enemy die Bühne, die seit ihrem neuen Album die Sängerin Alissa White-Gluez an der Front haben. Schon beim ersten Lied wird klar, dass sie eine würdige Nachfolgerin der Death-Metal-Sängerin Angela Gossow ist, die sich zwar zurückgezogen hat, aber als Managerin der Band weiterhin im Hintergrund tätig ist.  Alissa White-Gluz ist eine Powerfrau, die gesanglich und auch auf der Bühne ordentlich überzeugen kann. Während der ganzen Show heizt Sie das Publikum an und rockt richtig ab. Sei es bei den Songs vom neuen Album, bei dem Sie die Texte von fünf Liedern selbst geschrieben hat, oder bei den Vorgängersachen, Arch Enemy sind eine geile Liveband. Ihre Ansagen klingen stimmlich mittlerweile nicht mehr so "mädchenhaft" wie bei Ihren ersten Auftritten, was ein ganz schöner Kontrast zu Ihren Growls war. Wobei Alissa White-Gluz auch eine bemerkenswerte klare Stimme hat, wie Sie bei Ihrer ehemaligen Band oder bei Gastauftritten mit Kamelot bewies.  Zum kurzen Luftholen gabs zwischendrin noch ein Gitarrensolo vom Jeff Loomis, dem ehemaligen Nevermore-Gitarristen, den Arch Enemy bis Ende 2015 für Ihre Liveauftritte verpflichten konnten.  
Ein rundum gelungener Abend mit zwei großartigen Livebands der härteren Gangart.
Unter dem Banner "Metal Collision I." waren an diesem Abend insgesamt vier Bands am Start,
nämlich zu Beginn noch Drone und Nailed to Obscurity, die wir uns aber aus zeitlichen Gründen leider nicht anschauen konnten.

 

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